Erfolgreiche Nachfolge im Handel

Tipps für Verkäufer und Käufer von Handelsunternehmen

Gründe für einen Unternehmensverkauf gibt es viele: Ob der Verkäufer nun altersbedingt einen Nachfolger sucht, unerwartete persönliche Ereignisse – wie ein Krankheitsfall – hinter seinem Verkaufswunsch stecken oder ob er sich einfach nur nach ein wenig mehr Zeit mit seiner Familie sehnt, eins ist sicher: Die Entscheidung wird ihm nicht leichtfallen. Das ist
im Handel nicht anders als in jeder anderen Branche. Sein Unternehmen ist sein Lebenswerk, das er nun in fremde Hände geben muss – definitiv kein einfacher Schritt.

Die meisten Unternehmer im Mittelstand stehen nur einmal in ihrem Leben vor der Herausforderung, ihr Unternehmen zu verkaufen und bringen daher keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet mit. Hinzu kommen etliche Sorgen, die sie vermutlich im Vorfeld des Verkaufsprozesses quälen: Was passiert, wenn meine Kunden und Lieferanten von meinem Plan erfahren? Nehmen Wettbewerber mein Vorhaben zum Anlass, meine Kunden abzuwerben? Und wie kommuniziere ich den Verkauf bei meinen Mitarbeitern? Der gefühlte soziale Druck ist hoch.

Aber auch die Kaufinteressenten haben – insbesondere in Handelsprojekten – mit einigen Zweifeln zu kämpfen. Häufig treten sie gewissermaßen gegen eine Vielzahl an Konkurrenten an. Wie können sie es da schaffen, den Verkäufer von sich zu überzeugen? Und wie können sie ausschließen, dass mit Verlassen des Altinhabers alle persönlichen Kunden- und Lieferantenbeziehungen wegbrechen oder dieser nach Ablauf des Wettbewerbsverbots plötzlich selbst zum größten Wettbewerber wird?

In diesem Whitepaper möchten wir sowohl der Verkäuferseite als auch der Käuferseite eine Reihe an wertvollen Tipps für die erfolgreiche Unternehmensübergabe im Handel an die Hand geben.

Das Handbuch wird Ihnen helfen:

– Ihren Antrieb für einen Unternehmenskauf zu hinterfragen
– den Such- und Prüfprozess zielgerichtet zu starten
– den Verkäufer und Käufer besser zu verstehen
– einen angemessenen Verkaufspreis für Lebenswerk zu ermitteln
– von vielen Erfahrungen anderer Käufer zu profitieren

Kostenloses White Paper: "Erfolgreiche Nachfolge im Handel"

Bestimmung des Unternehmenswertes – Nachfolge

Marcel Krieb (Nachfolgekontor GmbH) berichtet auf DUB.de über die essentielle Rolle der Bestimmung des Unternehmenswertes bei der erfolgreichen Reglung der unternehmerischen Nachfolge. Den ganzen Artikel finden Sie unter diesem Link: https://www.dub.de/newsinhalte/unternehmensnachfolge/unternehmensbewertung-bei-der-nachfolgereglung/

Nachfolgeland Hessen – Quo Vadis?

Die Arbeitsgruppe Unternehmensnachfolge des Wirtschaftsrats Hessen hat am vergangenen Donnerstag zur Veranstaltung „Nachfolgeland Hessen – Quo Vadis“ eingeladen.

Das hochklassige Konferenzformat fand unter der Schirmherrschaft von Dr. Thomas Schäfer MdL, Hessischer Staatsminister der Finanzen statt. Drei Expertenpanels beleuchteten verschiedene Aspekte rund um das Thema Unternehmensnachfolge.

Im ersten Panel diskutierten Götz Herz-Eichenrode, CEO der HannoverFinanz und Falco Weidemeyer, Senior Partner bei EY. Fallstudienartig berichteten sie über ihre eigenen Erfahrungen im Zusammenhang mit der Unternehmensnachfolge. Als Quintessenz hielten sie fest, dass ein Unternehmer seine Nachfolgeregelung frühzeitig angehen sollte. Eine ausreichende, aber nicht zu ausgedehnte Übergangszeit sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Unternehmen.

Auch das Thema Bildung in Zusammenhang mit dem Unternehmertum und der Unternehmensnachfolge hat sich der Arbeitskreis auf die Fahne geschrieben. So tauschten sich im Rahmen des zweiten Panels hochkarätige Experten, darunter der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz MdL, über die bildungspolitische Sicht auf Nachfolge und Unternehmertum im Nachfolgeland Hessen aus.

Das dritte Panel beschäftigte sich schließlich mit ökonomischen Anreizsystemen der Unternehmensnachfolge. Referent war unter anderem der Finanzminister des Landes Hessen, Dr. Thomas Schäfer MdL. Auch Unternehmerin Johanna Bächstädt, Inhaberin des Kronenschlösschens in Eltville-Hattenheim und Bernd Schult, Partner bei der Mazars GmbH & Co. KG diskutierten mit.

Bei hervorragendem Fingerfood aus der hauseigenen Sterneküche, gesponsert von der Mazars GmbH & Co. KG, nutzten die zahlreichen Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken im schönen Garten der Villa Merton.

Podium zur Nachfolge im Weinbau

Die Arbeitsgruppe Unternehmensnachfolge der Landesfachkommission Mittelstandspolitik des Wirtschaftsrates Hessen hat zur Podiumsdiskussion zum Thema

“Kulturland Rheingau – Wirtschaftspotential mit Nachwuchssorgen?”

eingeladen.

Nachfolgekontor-Projektleiter Andreas Schuster, der schon vielfältige Erfahrungen in der Weinbaubranche – insbesondere im Bereich M&A – gesammelt hat, war hier als Podiumsgast geladen.

Rund 35 Teilnehmer kamen bei sommerlichen Temperaturen in das Kronenschlösschen in Eltville, hörten gespannt der Diskussion zu und stärkten sich im Anschluss auf Einladung des Nachfolgekontors mit Eintopf, Brot, Oliven und Sorbet.

Es diskutierten:

  • Barbara von Stechow, Unternehmerin und Galeristin, Frankfurter Westend Galerie
  • Viktoria Ress, Geschäftsführerin und Nachfolgerin in 3. Generation, Karl A. Ress Wein KG
  • Johanna Bächstädt,  Geschäftsführerin und Nachfolgerin, Hotel Kronenschlösschen
  • Andreas Schuster, Projektleiter mit M&A-Erfahrung im Weinbau, Nachfolgekontor GmbH
  • Moderation: Jürgen Siegemund, Präsident der manager-lounge Frankfurt

Location, Teilnehmer, Publikum, Verköstigung und natürlich Wein haben toll zusammengepasst und wir hatten einen sehr gelungen Abend im Rheingau.

Die nächste, regionale Veranstaltung des Arbeitskreises findet nach der Sommerpause in der Sektion Kassel statt.

Bewertungsverfahren – Gastbeitrag

Für die Sonderbeilage zum Forum Familienvermögen des wir-Magazins hat unser Arbeitskreis-Mitglied Julian Will (Nachfolgekontor) einen Gastbeitrag zum Thema Bewertungsverfahren verfasst.

Unter dem Titel “Bewertungsverfahren: Stellschraube für den Firmenwert” geht Julian auf die verschiedenen Formen der Unternehmensbewertung ein. Dabei konzentriert er sich auf die Diskrepanzen von Wissenschaft und Praxis. Darüber hinaus erläutert er, welchen Fehlern und Stolpersteinen Unternehmer im Rahmen der Nachfolgelösung in Hinblick auf die Bewertungsverfahren häufig unterliegen. Zudem gibt er einen Einblick, wie man mit einem anonymen Bieterverfahren den tatsächlichen Wert im Verkaufsfall optimal bestimmt.

Den ganzen Artikel finden Sie ab sofort online unter diesem Link.